Autor: Huck

Schlenzi

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Bold Huck

Das Unerfreuliche zuerst. Social Media. Man hätte es ahnen können, dass das nicht lange gut geht. Diese Diskrepanzen zwischen Sein und Schein, zwischen Augenschein und Avatar, das haut nicht hin. Die Inszenierungen und Lügengebäude diverser Charaktere in diesem Netz, insbesondere auf Twitter, halten dem Abgleich mit der Kohlenstoffrealität oft nicht stand. Bisweilen lädt man Leute in sein Leben ein, auf seine Geburtstagsfeste, auf Magazin-Releasepartys, in sein Zuhause, die hätte man niemals einladen dürfen. Das zerrt an […]

Jahresrückblick, der Adventskalender unter den Internetbestandteilen

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Bold Huck

Diesmal aber wirklich. Schon wieder is(s)t eine Leere in mir, die mir nicht erlaubt, einen klaren Gedanken zu entwicklen. Auf dem Klo, im Auto, im Meeting, im Suff, während tiefgreifender Gespräche und beim Essen fallen mir Dinge ein, die ich unbedingt niederschreiben müsste. Die es wert sind, zu Ende gedacht zu werden. Aber dann sitze ich vor dem Editor und bin ein einziger stummer Schrei nach Inhalt. So! 2015 war irgendwie okay. Noch immer schleppe […]

Von Säureminen, Schwefelfeldern und Fabriken, die heißer sind als 1000 Sonnen

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Bold Huck

In mir ist immer, dass ich ich meine, dass nicht ich auch noch Senf auf die Wurst schmieren muss, weil, da ist ja schon kein Platz mehr auf der Wurst. ABER Wie ich seit Jahren im Strahl an die Wand kotze. Ich lebe in einem geradezu paradiesähnlichen Dingsbumms. Land. Wir haben Trinkwasser, manchmal sogar kostenlos, läuft es aus den Quellen und Hähnen. Zum Beispiel aus dem Grunzelsbörnchen. Und nachts sind die Straßen beleuchtet. Das muss […]

Die merkwürdige Merkung

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Bold Huck

Manchmal denke ich darüber nach, was wohl gewesen wäre, wenn es am 11. September 2011 Twitter oder das soziale (hihihi) Internet schon gegeben hätte. Das hätte dem Ereignis noch gefehlt. Oder beim Kennedy-Attentat oder während der „Mondlandung„. Der (seltsame) Mann, mit dem ich diese Firma habe, hat heute (oder war es gestern?) (sinngemäß) gesagt, dass es doch schon früher ein bisschen „anders“ gewesen wäre, als man noch keine schwarzgefärbten Account-Avatare oder französisch-sprachige Zugehörigkeitsfloskeln in Verwendung nahm, […]

Titel hier eingeben

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Bold Huck

Es ist schon Monate her, dass ich schrub. Man (also ich) verliert ja den Duktus des Bloggers, den man (also ich) eigentlich schon 2002 verloren hatte, eh man (also wirklich) überhaupt anfing. Mehrfach war ich dewegen im Beleidigtengefängnis bei trocken Stoch und einem faden Nurzensüpplein, fast täglich. Damals schrub ich über Ello und wie ich nicht mehr etwas in Twitter reinschreiben möchte.

Ich hab geträumt, ich wäre Ochsen- schwanzsuppe essen mit meinem Webmaster E. Smith

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Bold Huck

Gut, es gibt so Lebensmittel. Ravioli zum Beispiel. Als ich mein Elternhaus in die erste Alleinwohnung verlassen habe, war da ein Mikrowellenherd in dieser Wohnung verbaut. Mein erster Mikrowellenherd. Da ich zwischen einem Buch- und Schallplattenantiquariat und dem Lebensmitteldiscounter „Plus“ wohnte und darüberhinaus um wenig Penunzen verfügte, kaufte ich, statt, wie es korrekt gewesen wäre, im Bioladen mit der unfreundlichen Inhaberin, lieber Dinge bei Plus, die ich in der Mikrowelle mit Käse überbackte. Man kann […]

Sag Ello zu einem Fremden

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Allgemein

Hier, es gibt ein neues Socialdings. Nämlich das hier. Ja, okay. Das gibt es auch, aber ich meine natürlich dies hier. Da bin ich jetzt. Also ich bin natürlich in erster Linie im Ponyhof-Büro und an der Seite meiner Frau. Ich bin natürlich in erster Linie an der Seite meiner Frau und im Ponyhof-Büro. hh hh h. So rum. Und ich bin auch viel im Bett. Ich bin quasi immer im Bett. Ich habe schon […]

Alkmaar

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Bold Huck

„Die Frau“ zu sagen, finde ich irgendwie seltsam. So Sibylle Bergesk. Also so, wie jemand, der so sein will. Also Sibylle Berg zu sein, ist sicher nicht das Schlechteste, aber Leute, die sein wollen wie andere, die sie nie sein werden, auch nicht so vom Geschmack her und sogar noch nicht mal die die Frisur wird je so sein, die sind ja immer so ein bisschen… hh hh h. Aber „meine Frau“ zu sagen, klingt […]

Ich wünschte, ich würde mich für Desinteresse interessieren

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Bold Huck

Wenn man nicht so mobil ist, ist Mobilität ein großes Thema. Ich sage das weil: Komplizierteste Sachverhalte wollen es, dass ich auf Krückies durch die Gegend tanze. Vorteil: Ich muss niemandem beim Umzug helfen, man trägt mir Kaffee an den Schreibtisch und schaut mich traurig an. Nachteil: Bla bla bla bla bla und so weiter und so fort plus Mitleid. Freddy Nietzsche schrub dazu in seinem knorkigen Bestseller „Der Antichrist“: „Nochmals gesagt: Dieser depressive und kontagiöse (ansteckende) […]

Die Geburt des Popantentums

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Bold Huck

Jetzt wo ich Pippi muss, fang ich an zu bloggen. Großartig. Gestern hatte ich den Twitterlöschbutton schon angedingst. Aber dann hab ich’s doch sein lassen. Man kennt ja so viele Leute die einem Witze erzähen, da möchte an doch nicht drauf verzichten. Oder Non-mentions. Die sollte man im Auge behalten. Meistens meint das Internet Dich selbst. Es geht ja nur um Dich und um mich. Die meinen  doch mich, oder? Eigentlich ist es ja auch […]