Daheim – Tag 21

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Ja, Herrschaftszeiten, schon 21 Tage sperrt uns der Staat, also die da oben, also die Merkel, also die „Regierung“, die GmbH … ein. Und mir fallen gleich die Arme ab, denn die Frau hat mit mir Übungen mit zwei 1,5 Kilo schweren Hanteln gemacht, da habe ich gedacht, dass jetzt eventuell der Moment sein könnte, wo mich der Affe laust. Ich weiß, Sie stemmen ja nur ab 30 Kilo je Hantel. Ich jedoch bin ein Schlaffi und aber schon in nur 12 Jahren …Jahahaaaa, dann …

Also wir sind jetzt 21 Tage zuhause. Am Stück. Das muss man sich mal vorstellen. Und heute habe ich einen Arbeitstag im Pfauenhaus eingelegt. Dort wohnen nun auch 40 Marienkäfer. Marienkäfer sind soooo süüüüüüß!!! Und Hummeln auch, denn die haben ja ein Fell. Es lebt dort auch eine Hummel. Ich weiß nicht genau wo, aber sie kommt täglich, ja minütlich vorbei und säugt ihre Jungen. Die sind bestimmt auch niedlich. Die kleinen Hummelbabys. Bald mache ich ein Foto davon. Also, das Leben geht und kommt in einem fort und mir wäre es sehr recht, wenn es nicht ganz so geht, wie es kommt. Es kann gerne kommen. Mmmmmh – kommen.

Am Samstag lag unweit des Pfauenhauses ein riesiger Hase. Und er schlief dort nicht. Er war tot. Er war ungefähr so groß wie ein Reh. Ich habe ihm lange in die Augen geschaut, die offen standen und er sah so aus, als hätte ihn auf der Stelle der Schlag getroffen. Dieses Todesart wurde oft von meinen Großmüttern (Hertha und Bertha) umfangreich besprochen. Wen nicht alles der Schlag getroffen hat. Ich weiß gar nicht, ob das nicht besser ist, als wenn man sich drauf vorbereiten kann. Aber wenn ich mich darauf vorbereiten können könnte, würde ich den ganzen Tag heulen und jammern und ich würde sicher kein tolles Abschlusswerk hinterlassen. Außer man würde meine Larmoyanz auf Tonband aufnehmen und daraus eine lustige Klangcollage machen. Aber ich möchte das nicht. Ich will leben. Und die Frau soll auch leben und die Typen aus der Firma und die Gräfin und der Boon und die Ficki und eigentlich alle. Auch Boris Johnson – dem wünsche ich an dieser Stelle alles Gute. Außerdem weiß ich immer noch nicht, was „der Schlag“ ist. Ich denke, es ist ein Herzinfarkt oder so. Eijeijei. Lalalalalaalala.

ICH KANN SIE NICHT HÖREN!!!!

Also Leben. Wär schon geiler.

Und dann habe ich mit dem großartigen Frédéric Valin geskypet, wegen eines Projektes, welches wir nun begehen, also angehen werden und dessen konzeptionelles Dasein ich noch ein bisschen befremdlich finde. Aber Fred sagt: „Es ist mir egal, ob es jemanden interessiert, denn mich (also ihn jetzt) interessiert es sehr.“ Ob er „sehr“ gesagt hat, weiß ich nicht mehr sicher. Aber erstens dachte ich da, der soll auch noch sehr lange leben. Und das obwohl das Berliner Internet scheinbar von 1744 ist. Und zweitens … äh … Jedenfalls: Es wird sehr aufregend und es wird anders, als ich je dachte und Sie dürfen sich schon „freuen“. Denn schon bald wird es Wirklichkeit werden. Es wird sowas ähnliches wie das hier, nur anders und nun doch nicht mit Boon, denn der hatte ja nie Lust darauf. Die Sau!

So und nun gehen Sie bitte ins Bett, morgen muss wieder 10 Stunden gezoomt werden und was auch immer alles das Leben (LEEEBEN!!!) für mich bereit hält, ich werde es annehmen. Das kann aber mal annehmen.

Gute Nacht oder guten Morgen. Je nach Gusto.

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