Fußball-Weltmeisterschaft – 1. Juli 2018 – #ESPRUS #CRODEN

Immerhin hört sich einer der Hashtags für den heutigen Tag an wie Hoden. Das ist doch schonmal was. Da ist doch Licht am Ende des Tunnels.

UND DESHALB …

SPANIEN vs. RUSSLAND
Na ja, ich hätte auf ein 1:0 für Spanien getippt. Nicht, weil ich es gehofft hätte, sondern, weil das der natürliche Lauf der Dinge gewesen wäre. Aber was stimmt schon heutzutage mit dem Lauf der Dinge und der Natürlichkeit? Ist doch alles kaputt. Daher geht das Spiel

hier auch

1:3 für Russland aus. 

Was ist denn nur los mit dem Tipp-Generator. Ja, spinnt denn der? 3:1 für Russland. Das ist doch Schiebung. Da steckt doch der lange Arm des Systems dahinter. Unter normalen Umständen wäre das doch gar nicht möglich. Ich weiß ja auch nicht. Ich bin so leer und verbraucht. Das hält man ja gar nicht mehr aus. 3:1 für Russland. Ich muss dringend eine Tablette nehmen, um das hier auszuhalten. Ich kukk mir das auch nur mit halbem Auge an. Ich kann es nicht ertragen, denn, wissen Sie was, das geht auch so aus. Die Spanier sind ja eh nicht Topform. Und dann vergeigen die den 1:0-Vorsprung aus der ersten Halbzeit, erzielt durch Diego Costa. Aber die Russen, denen stehen die Nackenhaare zu Berge. Die sind heiß. Da rasselt das, wie immer geschmackvoll gekleidete, Publikum mit den Glasperlen und dem Geschmeide aus purem Gold. Da ist dann auf einmal alles möglich. Ich darf gar nicht dran denken, wenn die dann gegen Kroatien in der nächsten Runde … Mach doch mal einer was. Das darf doch alles nicht wahr sein. Kann denn nicht einfach Belgien, England oder Kroatien diese Skulptur am Ende gewinnen? Und dann ist gut und wir vergessen diese WM hier. Damit wäre doch allen gedient. Na ja, aber jetzt schießt der niedliche Sergei Ignaschewitsch aus dem Hinterhalt ein Tor und alle haben Angst, etwas zu sagen, weil der niedliche Sergei Ignaschewitsch gar nicht niedlich aussieht. Uh! Ah! Da hätte auch ich Angst. Na ja, ist ja auch egal. Jedenfalls schießt dann der süße Artjom Dsjuba noch zwei Tore, irgendwann in der Verlängerung, als es schon längst keinen mehr auf den Sitzen gehalten haben wird und man sich auf ein Elfmeterschießen eingestellt hat. Da räumt der Dsjuba sich den Weg frei und den Rest können Sie sich ja denken.

Strengen Sie sich mal ein bisschen an.

KROATIEN vs DÄNEMARK
Ich sag jetzt nichts.

Die Kugel aus dem Tipp-Ding liegt genau zwischen 3:1 und 2:0. 

Na ja, das ist ja dann ganz okay. Die Dänen, da fehlen einfach die Laudrup-Brüder, und ob die im Vorfeld bei der Fleischklopsbraterei waren … Fleischklopsbraterei sagt man, wenn man ganz besonders originell sein will und Schleichwerbung für McDonald’s vermeiden will … und ich weiß zwar so viel, aber ich bin es müde, das alles aufzuschreiben. Mir fallen immer so viele Dinge ein, wie das mal war und wie das gerade ist. Und dass es gerade ganz gut läuft für Thomas Delaney (von dem ich immer dachte, der wäre US-Amerikaner) und Yossuf Poulsen und wieso das alles gar nicht mal so schlecht aussieht für die Dänen, weil hier ja eh alles ganz anders läuft als geplant. Aber das erzähle ich meiner Frau, die das jedoch auch nur, sagen wir mal aus Gründen von großer Zuneigung und höchstens freundlicherweise, aber auch da nur noch am Rande interessiert, was ich den ganzen Tag so über den Fußball erzähle. Und so wird es niemand erfahren. Ich behalte es für mich. Ich erzähle es draußen den Rosen und den Bäumen und mir selbst, wenn ich auf dem Klo mit mir alleine bin. Heute Abend trinke ich ein alkoholische Getränk, und es wird nicht Bier sein. Es wird wahrscheinlich Stø sein. Das klingt so schön dänisch. Stø besteht aus Korn, Zitronensaft und Cola (Zero) und man denkt, man trinkt Cola (Zero) mit Zitronensaft und kurze Zeit später, nachdem man das gedacht hat, ist man lull und lall, und das ist gut so. Ich mache das 4 x im Jahr. Das reicht dann aber auch. Aber da erzähle ich es Björn. Nämlich dass die Kroaten gewinnen, und zwar durch Tore von ANTE REH-BITCH!!! IST DOCH KLAR!!! Dann verkaufen wir den für 122 Millionen an Surreal Madrid und kaufen uns vom dem Geld Gareth Bale.

Danke für’s Zuhören!

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