Fußball-Weltmeisterschaft – 21. Juni 2018 – #DENAUS #FRAPER #ARGCRO

Hat sich eigentlich der Rapper mit der dämlichen Hundemaske Cro Cro genannt, weil er aus Hrvatska stammt? Und warum nennt er sich dann nicht Hrv oder Vatske? Na ja, wir werden es sicher nie erfahren.

NUN

Meine anfängliche Skepsis bezüglich des Erfolgs (gleichzusetzen mit dem Durchmarsch ins Finale) der Typen, die in Russland für unser Land sich den Arsch aufreißen, ist nun wieder der Vorfreude gewich(s)en. Und dann ist da ja noch England und Belgien, denen würde ich ein erfolgreiches Abschneiden auch arg gönnen. Belgien ja, weil das so ein formidables Land ist und weil ich so ein großer Fan von Kevin De Bruyne bin. Fahren Sie mal hin und besuchen Sie mal Kevin De Bruyne. Der wohnt halt leider in Manchester. Aber: Es ist wunderbar. Alles. Viel wunderbarer, als man annimmt. Glauben Sie mir. Ich muss es wissen.

Ich habe gestern mit den Iranies pervers gelitten, als sie sich so gefreut haben und gar nicht den rechtzeitigen und durchaus korrekten Pfiff von Schiedsrichter (Telefon) Andrés Cunha gehört haben und immer weitergejubelt haben, und übereinander haben sie gelegen und alle Konventionen vergessen, die man ihnen womöglich mit auf den beschwerlichen Lebensweg gegeben hat. Natürlich bin ich kein Fan von diesen 400%-Ballbesitz-Typen aus Spanien. Ja, das ist sicher alles ganz richtig gemacht und wenn man 1:0 führt einfach nur noch den Ball hält und ansonsten gar nichts mehr macht. Das finden ja viel sehr klug. Steffi, Freddy etc., die finden das sicher gut. Klar. Logen Othello. Aber ich finde engagiert anrennende Mannschaften immer noch viel herzhafter.

UND DESHALB

DÄNEMARK vs. AUSTRALIEN
Die Franzosen haben sich ja nicht gerade mit Ru(h)m bekleckert gegen Australien. Vielleicht sollten sie von Anfang an mit Olivier Giroud spie…BATSCH!!! Na ja, irgendwie sehe ich hier einen lustigen Torreigen. Das Spiel geht 3:3 aus. Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Nehmen Sie es hin. Yussuf Poulsen, der sich im Rahmen einer Gedenkung an seinen Vater Yurary nennt, wird da in der 5. Minute schon gleich das 1:0 in den Kasten von Kasper Peter Schmeichel zimmern, dass der denkt, er hätte eine Ladung Nordseeheringe im Netz. Und dann wird das Ganze in der 24. Minute wiederholt und alle denken, das war’s jetzt. Das war ja klar. Eher gewinnt Australien den Eurovision Song Contest als hier eine brongsene Banane, aber da täuschen Sie sich, liebe Fußballexperten und Bundestrainer. Zwar wird der von mir sehr geschätzte Thomas Joseph Delaney in der Nachspielzeit der 47. Minute das 3:0, nach einer geschickten Flanke von Jens Stryger Larsen, klarmachen, aber dann ist noch nicht aller Tage Abend. Denn in der Halbzeitpause hält Lambertus „Bert“ van Marwijk den Aussies eine derartige Kabinenpredigt, dass viele sich schon noch auf der Kabinenbank am Smartphone den Heimflug buchen, was Lambertus van Marwijk natürlich nicht verborgen bleibt, und so schleudert er die ohnehin völlig überteuerten iPhones Xse der Spieler (aller Spieler) an die Wand, wo sie unversehens zerschellen. Und dann wird geweint. Es wird viel geweint. Die Australier und der Niederländer wälzen sich im HEULKRAMPF auf dem (zuvor tadellos geputzten) Kabinenboden, und wenn sie dann mit rotgeweinten Augen rauskommen, um zur 2. Halbzeit anzutreten, werden die Dänen sie nicht wiedererkennen. Sie werden sagen, Sig, det er underligt, hvordan har de det?! und Noget er galt! und auch Jeg er ikke sikker på, om det stadig er muligt med normale ting!. Und schon zaubert Andrew Nabbout in seinem der brasilianischen Kluft anmutenden Trikot die Kugel durch das gesamte Mittelfeld und vorbei an den blutgrätschenden Dänemarkisten, dass du meinst, da ist Olivier Giroud (HAHAHAHAAHAHAHAHAAHAHA!) am Wirken. Und dann knick, knack, Sie wissen schon, kommt der Pass auf den Detz von Robbie Thomas Kruse vom VfL Bochum und das 3:1 ist gebongt. Da werden die Dänen aber immer noch denken, dass die Sache klar ist, denn es ist ja schon die 83. Minute und sie haben Barcelona 1999 nicht im Hinterkopf, denn da waren sie ja noch zu klein, aber Lambertus und ich haben das sehr wohl nicht vergessen, was da im Champignonsfinale geschah. Nämlich doppelpassen sich Tomislav „Tomi“ Juric und Mathew Allan Leckie die Kirsche hin und her, dass den Dänen die Kotze schon an der Eichmarke steht, und schwupp hat Leckie (ja, leckie mich doch am Arsch) das Leder in was ganz wunderbares verwandelt, nämlich in ein 3:2. Da ist die 91. Edward Paul „Teddy“ Sheringham-Minute längst angebrochen. Ja, und ausgerechnet in der 93. Ole Gunnar Solskjær-Minute werden die Dänen das 3:3 empfangen wie die Jungfrau das Kind. Wer da der Torschütze ist, können Sie sich ja denken.

FRANKREICH vs. PERU
Ach, immer dieser Olivier Giroud (der tatsächlich nur Olivier Giroud heißt). Seit er für die Têtu posierte, finde ich ihn ja ganz knorki. Aber was willste machen, wenn du nur das Backup von Antoine Griezmann (der tatsächlich nur Antoine Griezmann heißt) bist. Dann hast du gelitten. Das Spiel ist, trotz der vielen großen Namen der Franzosen, kein Selbstläufer. Denn sie bekommen einfach keinen rein. Rein hihihi! Es will einfach nicht gelingen. Der Riegel aus Luis Jan Piers Advíncula Castrillón, Alberto Junior Rodríguez Valdelomar, Christian Ramos, Miguel Trauco und Renato Tapia Cortijo steht da wie von den Freimaurern gemauert. Und dann denke ich wieder an Blaise Matuidi (der tatsächlich nur Blaise Matuidi heißt), Paul Labile Pogba, Ousmane Dembélé (der tatsächlich nur Ousmane Dembélé heißt), Kylian Sanmi Mbappé Lottin, Corentin Tolisso (der tatsächlich nur Corentin Tolisso heißt) und natürlich Olivier Giroud (der tatächlich gar nicht Oliver, sondern Olivier heißt). Das kann doch nicht sein, dass diese Pracht an fußballerisch verwertbarem Menschenfleisch nicht in der Lage ist, so einen Gegner mit 7:1 vom Platz zu fegen. Aber ich sage Ihnen jetzt und hier ein 1:1 voraus. Und entweder Blaise Matuidi (der tatsächlich nur Blaise Matuidi heißt), Paul Labile Pogba, Ousmane Dembélé (der tatsächlich nur Ousmane Dembélé heißt), Kylian Sanmi Mbappé Lottin, Corentin Tolisso (der tatsächlich nur Corentin Tolisso heißt) oder natürlich Olivier Giroud werden den Bock zum 1:1 verwandeln. Wann und wie und warum will ich nicht sagen. Ich kann mich so schlecht festlegen.

(Ach so, das 1:0 für Peru kommt natürlich vom skandalumwitternden Ex-HSVler José Paolo Guerrero Gonzales. Für irgendwas muss irgendwas ja gut sein.)

ARGENTINIEN vs. KROATIEN
Theoretisch würde ich ja sagen, mit dieser Begnung geht die WM so richtig los, aber leider haben sich die Argentinier ja darauf versteift (hhihi versteift) nur auf Lionel „Leo“ Andrés Messi Cuccittini zu setzen. Und der ist ja sichtlich überfordert mit dieser Dingsung. Das ist ja belastend auch. Das sehen Sie sicher auch so. Lionel Messi (der sich tatsächlich gerne Leo nennt) ist ja im Gegensatz zur Lichtgestalt Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro ein eher gebürtiges Genie, während sich CR7 ja alles hart erarbeiten muss. Und da kommt es schonmal vor, dass man die Nerven verliert, denn man weiß ja nicht, woher es kommt und wo es vielleicht hin ist, wenn es weg wäre. Zum Beispiel beim Verwandeln von Elfmetern. Aber gegen Hannes Þór Halldórsson kann man auch schonmal das Ding verkacken. Ginge mir genauso. Da würde die Kugel die Torauslinie nicht mal berühren und ich würde umfallen und dann läge ich da und man müsste mich mit Wasser überschütten, dass ich nicht austrockne. Wie so ein gestrandeter Wal. Daher habe ich viel Verständnis für Leo. Trotzdem macht er heute sein Ding rein. Er ist ja so ein bisschen auch der King of Fußball. Und Sergio Leonel Agüero del Castillo, der sich tatsächlich Kun Agüero nennt (warum wissen nur die Götter) ist natürlich auch dran am Leder und der darauf folgenden Verwandlung. Daher steht es irgendwann mal 2:2. Ich habe heute morgen in einem Podcast (hallo Boon Beckmann) hier bei Berni Mayer oder bei Fußball-MML gehört, dass Pep Josep „Pep“ Guardiola i Sala den Mario Mandžukić nicht leiden könne. Ja, was ist denn das für ein Verhalten? Der spinnt wohl, der Pep. Diese Maschine. Dieser Roboter mit seinen Grundsätzen. Aber dafür kann ich Luka Modrić leiden. Das ist auf jeden Fall ein Fall für die WM-Elf. Da beißt der Suárez keinen Faden ab. Luka Modrić schießt zwar keines der 3 Tore für Kroatien, aber er dribbelt sich einen ab in der feinsten Pierre Michael „Litti“ Littbarski-Manier. Und davon profitieren Aale … äh … alle. Besonders aber Ante Rebić und Ivan Perišić, die sich eher zufällig vorne im Sechzehner tummeln. Ich würde übrigens Ante Rebić an dieser Stelle bitten, noch ein bisschen bei der Eintracht zu bleiben. Ante, du liest das hier doch, gä?!

Hier, Ante, lach doch mal!

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