Katzencontent – Tag 46

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Der Trainer Horst Ehrmantraut aus Einöd im Saarland, saß, im Rahmen seiner Tätigkeit als Übungsleiter der Sportgemeinde Eintracht (#nurdieSportgemeindeEintracht), während des Spiels, statt wie üblich auf einer Trainerbank, auf einem billigen Plastikstuhl. Um diesen Umstand ranken sich viele rankige Ranken. Jener Stuhl steht inzwischen im Museum und Menschen aus aller Welt pilgern regelmäßig nach Frankfurt am Main um sich, durch bares Erblicken des Stuhls, von seltenen Krankheiten zu heilen. Außerdem gibt es ein Buch mit dem Titel „Horst Ehrmantraut entließ den Fahrer des Mannschaftsbusses, weil er zu oft an roten Ampeln hielt“.

Der entlassene Busfahrer arbeitet inzwischen in dem Ort Two and One Half Mile Village am Ufer des Yukon als Heilpraktiker und Kohlenhändler. Horst Ehrmantraut, der sich nach seiner fristlosen Kündigung bei der Eintracht von seiner Abfindung beim Identitätenhändler Schlemihl B. Zimmermann eine neue Identität kaufte, stieg indessen in die amerikanische Familienserie „Breaking Bad“ ein und verkörpert seither den Sicherheits-Beauftragten, Reinigungsfachangestellten und Killer Horst ‚Michael‘ Ehrmantraut. Als großer Fan der Serie und aller seiner Pre- und Sequels wie „Better Call Saul“, „Kinderquatsch mit Gustavo ‚Torsten‘ Fring“, „Die Abenteuer von Lurchi, dem Salamanca“ und „Skinny Pete auf Burg Schreckenstein“, fand ich von Anfang an Gefallen an Ehrmantraut. Wie er immer gut gelaunt für die anderen Kinder aus der Serie da ist, immer einen kessen Spruch auf der Lippe hat und auch mal da anpackt wo’s weh tut, das gefällt mir gut und ich kann mich mit der Figur zu 99,97 % identifizieren. Allerdings haben es diese 0,03 % in sich. Nämlich bin ich im Gegensatz zu Horst Ehrmantraut ein absoluter Katzenfan. Jeden Tag, beim Anblick einer Katze, bekomme ich Gänsehaut vor Ergriffenheit und so habe ich bereits 1995 angefangen eine Katzen-Statue aus benutzten Eisstielen zu errichten, die seither hinter unserem Haus steht und schon die stattliche Höhe von 67 Metern erreicht hat. Hier ein Foto von der Statue im Winter 2005.

Die Katzenstatue Mink Minkenstein, Weihnachten 2005, kurz vor der Fertigstellung.

Mein Leben ist also voller Wunder und zum Teil auch Wunden. Den Unterschied habe ich nie begriffen. Dennoch möchte ich hier, kurz vor Schluss dieses liebevoll gewirkten Blog-Eintrages, nochmal darauf eingehen, was ich heute getan habe. Und zwar bin ich um 8 Uhr erwacht und mit großem Tamm Tamm ins Bad marschiert. Dort habe ich mich von Unreinheiten befreit und dann meiner geliebten Frau und mir ein Frühstück gezaubert, welches seinesgleichen sucht. Es gab Pestalozzi-Kirschen in unkenem Sauerqueck, leicht erwärmt und mit Histen überbacken. Dann jeweils eine Scheibe Fregaretten Pumpuli mit äußerst gerimmten Funatsen an einem Spiegel aus holzigem Rabiskus, welcher bei uns im Garten wächst. Dann eine feine Tasse Flatsch mitten ins Gesicht organisiert und zum Abschluss jede Menge Psisellen von einem fahrenden Händler aus Langenaubach. Wir stopften alles in uns hinein, den Rest gaben wir der Katze (wie man sieht). Dann krochen wir in einen Karton, wo wir uns bis zum Mittag gegenseitig die mittelfristige Zukunft aus den Hand-Innenflächen gelesen haben. Danach musste ich arbeiten. Und zwar für einen Kunden aus einer Stadt, weit hinter der großen Stadt, in der es auch einen Swingerclub und einen Schnellrestaurant gibt. Beide dieser systemrelevanten Institutionen lehne ich jedoch ab und verbleibe stattdessen …

Ihr Hucki Haasenknuspi

P.S.: Ich liebe Sie.

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