Neues aus Fleischwolfhausen – Tag 062

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Eben lag ein neues Mikrofon vor der Tür. Das war eine schöne Überraschung. Da kann man (also ich jetzt) ja schon die 4. Episode S01E03 mit wundervollem Klang produzieren. Die 4. Episode heißt deshalb S01E03, weil wir die Episode S01E00 nicht mitzählen, wohl aber Podigee, die unter anderem dafür sorgen, dass der Podcast auf den Plattformen Spotify und Apple Podcasts erscheint. Und außerdem wären es dann ja nun 4 Episoden. Man muss schon auch irgendwo bei der Wahrheit bleiben. Trotzdem ist das eine Zwickmühle für einen Funautisten und einen Dezimalsüchtigen. Aber das sind ja alles Lulu-Problemchen. Mit Lulu meine ich natürlich die Oper von Alban Berg. Und damit steht Lulu ja auch für die Sorglosigkeit und Lebensfreude, die der Autor Frank Wedekind in seinen Tragödien „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ meinte und die die Grundlage für Lulu sind. Das ist ja klar. Dort wird übrigens mehrfach das N-Wort verwendet. Veranlassen Sie bitte auf Ihrem Twitter-Account umgehend die Dissung und Erledigung von Frank Wedekind, diesem Rassistenschwein! Los, machen Sie schon. Ich habe meine Coming-of-Age-Zeit in einer Straße verbracht, die den Namen dieser Bestie trägt. Ich hoffe dieser Mann wird in naher und ferner Zukunft kein Filmengagement mehr bekommen und alle seine CDs werden umgehend von Ihnen mittels einer Dampfwalze vernichtet. Und schauen Sie nur, seine Adresse auf Alter Teil, Grab auf dem Münchener Waldfriedhof: Nr. 17-W-88!!!

Ja, da schauen Sie jetzt blöd aus der Wäsche. Ich aber auch. Denn das bedeutet ja, dass Frank Wedekind uns Chips in den Kopf implantieren wollte. Und zwar Kartoffelchips. Richtige Chips gab es damals ja noch nicht. Die wurden ja erst 2 Jahre später von Claus Hips erfunden. Aber mir wird jetzt schon kotzübel, wenn ich daran denke, dass man da die ganze Zeit mit Mononatriumglutamat verseuchten Chips im Kopf herumgelaufen wäre. Und das, wo die doch so ungesund sein sollen. Wie gesagt „sollen“. Das ist natürlich auch wieder so eine Finte der Cheeseburgerindustrie, denn die will uns ja zu willfährigen Sklaven machen mittels Verabreichung von Cheeseburgern schon zum Frühstück. Wenn ich da aber morgens schon Kartoffelchips fresse, wie soll man da anschließend noch Lust haben auf einen Cheeseburger?

Abb. 01: Sehr, sehr, sehr, sehr lecker anmutender, landestypischer Cheeseburger aus Montana.

Obige Abbildung (Abb,. 01) eines Cheeseburgers mit der Fahne des US-Bundestaates Montana, gibt es bei einem Anbieter von Stockfotos auch u.a. mit den Fahnen von Cheesburgerhochburgen wie Benin, Afghanistan und Togo sowie die der des Regenbogenlandes. Sollten sie da also mal Bedarf haben, wenn sie zum Beispiel in Gambia eine Fastfoodkette aufmachen wollen, dann kann ich Ihnen da einen Tipp geben, wie sie an 1A Bildmaterial herankommen. Sogar unentgeltlich. Also der Tipp. Nicht das Bildmaterial.

Jetzt aber mal was ganz anderes: Ich habe mal, da war ich so ca. 9 Jahre alt, mit meinem Freund, dem ehemaligen American Football-Spieler Gerd Meißner, eine Filmaufführung des Abenteuerklassikers „Freibeuter der Meere“ mit Bud Spencer und Terence Hill im Gemeindehaus der „Auferstehungsgemeinde“ zu Wiesbaden-Schierstein-Nord beigewohnt. In diesem Film gab Edmund Purdom den Vizekönig. Edmund Purdom kennen Sie aus Klassikern wie „Zwei Vollidioten schlagen zu“ (Fracchia contro Dracula) und „Die Leichenfabrik des Dr. Frankenstein“ (Terror! Il castello delle donne maledette). Zwei Beispiele für gekonnte Übersetzungen von Filmtiteln in Deutsche. Wie hätte sich denn auch „Terror! Das Schloss der verfluchten Frauen“ angehört? Da wäre doch keine Sau ins Kino gegangen. „Me too!“ hätten alle gerufen und wären für das Geld erstmal in den Puff gegangen. Aber was mich damals tatsächlich beschäftigt hat, war das Wort „Entgelt“. Das stand auf dem Programmzettel. Jetzt fragen sie mich nicht warum. Das stand halt da. Aber da dachte ich mir, das musste ich doch denken, nämlich, dass da komplett was falsch läuft, denn es müsste ja doch Endgeld heißen, da man ja am Ende Geld zahlt, für den Film. Ich bin noch am selben Abend in die Bibliothek von Alexandria eingebrochen und habe nächtelang recherchiert und studiert, was es damit auf sich hat. Entgelt. Und dann, am 132. Tag meiner Recherche die Erkenntnis. Ein Schock! Es lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Was ich da las, verschlug mir den Atem. So viel kann ich sagen: Es hat was mit Bill Gates zu tun. Der Rest tut nichts zur Sache. Seien Sie froh, dass ich Ihnen die Wahrheit erspare. Mir jedenfalls wurde schlecht und ich fiel in einen unruhigen Schlaf.

Als ich am Abend des 17. Mai 2020 erwachte, hatte ich alles vergessen. Aber egal, wissen Sie was heute für ein Tag ist?!? Dann möchte ich Sie nicht länger auf die Folter spannen. Es ist der Tag, an dem ich Ihnen folgendes sagen möchte: Ich liebe Sie.

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