Versäumnis – Tag 14

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Das ist schon auch langweilig, wenn man den Header des Blogges jedesmal nur marginal ändert. Das stimmt schon. Aber es ist ja auch langweilig, das Leben. Also, wenn man so da sitzt und nur in den Monitor des Laptopfes starrt, wie ich halt den ganzen Tag. Beruflich und hinterher auch privat. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich gerade Reinigungsmittel getrunken habe. Ich warte mal ab. Mir juckt auf jeden Fall schon die Kopfhaut. Das wäre aber das, was ein bisschen Spannung in mein Leben brächte. Und dann fällt mir wieder ein, warum wir hier alle sitzen und dann läuft’s mir eiskalt den Rücken runter. Allerdings muss ich mich auch arg konzentrieren, um nur in etwa das Ganze zu verinnerlichen. Also, wir haben jetzt Corona. So so. Wer hätte das gedacht. Als ich zum Beispiel 1988 in meiner Wohnung in der Blücherstraße im Wiesbadener Westend erwachte und feststellte, dass man mir den Strom abgestellt hat, weil ich den Strom nicht zahlen konnte und ich dann dachte, ei ja, erstmal Musik anmachen, ach, geht ja gar nicht. Strom ist ja aus. Wieviel Uhr ist es eigentlich? … Ach, der Strom ist ja aus. Überbäckste Dir erstmal was mit Käse. Ach, geht ja gar nicht … Machste erstmal Licht a… Ach egal. Ja, so war da damals. Und da dachte ich, das ist jetzt Scheiße. Wie soll’s denn jetzt weiter gehen?! Da dachte, das ist schon ein Dilemma. Mal kurz auf die Matratzenkante setzen und nachdenken, ob es noch schlimmer kommen könnte.

Ich bin dann rausgegangen, es war ja Sommer 1988, und erstmal in den Park und erstmal (ein) Bier trinken. Und erstmal kukken. Erstmal überlegen. Und mal mit den Leuten besprechen, wie das jetzt weitergeht. Und wenn dann jemand Mauerfall, 11. September, die Eintracht steigt ab oder Corona gesagt hätte, was hätten wir da gelacht. Alles total absurd. Alles irgendwie so Kafka-esk (Aluhüte gab es ja damals noch nicht). Alles nicht zu fassen. Man kann so weit nicht denken. Das würde nicht durchgehen, ohne, dass man in der Nervenheilanstalt landen würde. Jetzt ist es ja so, jetzt ist Corona-Time. Und dass sich da jeden Tag Leute hinstellen und einigermaßen klar und deutlich und offenbar sogar überlegte, angemessene Informationen über so eine Groteske vermelden können, das ist eine große Leistung der Menschheit und der Evolution. Wenn ich diese Entscheidungen, die hier getroffen werden müssen, treffen müsste, ich würde einfach weglaufen. Vielleicht nach Lappland oder in die Mongolei oder nach Usbekistan. Wenn das hülfe. Aber mich hinstellen und Dinge ausrechnen und wieviel man darniederliegenden Unternehmen auszahlen müsste, damit sie nicht zerbrechen an so einer Situation, oder ob und wann die Welle unser Krankenhaussystem kaputt überschwemmt oder auch nicht oder auch noch schlimmer. Und wieviel Tote es vielleicht gibt oder ob italienische Verhältnisse hier „fröhliche“ Urständ feiern würden und was ich dazu dächte und ob ich dazu was verbindliches sagen könnte. Es ist ein Graus. Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen und aufhören soll zu denken, um dann zu handeln. Also, wenn man mir 1988 das hier erzählt hätte, dann wäre das Science Fiction-Horrorshow gewesen und ich hätte gelacht. Oder 2003. Da hätte ich der Frau gesagt: „Hej, ich kenn grad erst seit neulich, lass uns in ein gemeinsames Leben torkeln. Nur 2020 wird es ein bisschen komisch, aber das stehen wir durch und zwar anhand von dieser Formel.“ Und dann hätte die Frau sich „diese Formel“ mal genau angeschaut und mir anschließend liebevoll den Hinterkopf getätschelt.

Aber jetzt haben wir den Salat und mein Gehirn kann es nicht erfassen. Ich höre Dr. Drosten, ich lese verschiedene Leitmedien, die ich gerne Leitmedien nennen möchte, weil sie mir helfen, einzuordnen. Ich halte die Öffentlich-Rechtlichen immer noch für (einigermaßen) seriös und nachvollziehbar. Ich versuche, das einzuordnen, einzuteilen und ich will irgendwas fühlen, aber ich fühle nur große Seltsamkeit. Ich denke oft, dass man das Gute sehen muss, da ist vielleicht nicht viel Gutes, vor allen Dingen für die Betroffenen. Man denke mal an den hessischen Finanzminister Thomas Schäfer oder die ganzen Bankrotten oder Infizierten mit schwerem Verlauf. Aber was bleibt denn, wenn man nicht das Gute rauszieht. Dass sich vielleicht das Ding, dass man nicht mehr den ganzen Tag die Straßen verstopft, um zu jedem abstrusen Meeting durch die Republik zu gondeln, durchsetzt. Oder, dass die Deutschen merken, wie toll Klopapier eigentlich ist und, dass man es mal wieder zu schätzen weiß. Klopapier hatte ja mit der Zeit ein eher mieses Image. Oder, dass Menschen in Pflegeberufen Helden sind. Und Leute, die den Müll abholen. Oder Leute an Kassen in Supermärkten oder die, die unbemerkt von Mensch und Maus die Supermarkt-Regale auffüllen, so dass wir inzwischen glauben, das steht da von selbst da und es geht NIE zu Neige. Oder dass diese Scheiße mit der Privatisierung von Krankenhäusern oder des Gesundheitssystems eine riesengroße Scheiße ist. Wer ist denn dafür eigentlich verantwortlich?

Hallo!!!! Hallo!!!!!!!

Ich werde das googeln und morgen nenne ich Namen. Dann wird hier mal der Vorhang aufgezogen. Dann rollen Kröpfe! Da können sich die Verantwortlichen warm anziehen. Ich deckke auf. Wie der Sozialphilosoph und größter Aufdecker der Menschheit von Missständen aller Zeiten: Mario Barth. Man darf gespannt sein.

30.03.2020 / 20:37 Uhr

Zuhause sein – Tag 010

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

… und dann mach ich’s auch nicht. Also beschweren. Finde ich eigentlich Ali Neumann schlimmer oder Laura Karasek? Jedenfalls ist mir sehr heiß, aber nicht wegen Laura Karasek. Ist es Fieber? Mir ist ja schon schwummi ob der Gesamtsituation und wenn der Paketbote hier was abgibt, muss ich schnell nochmal nachgoogeln wie lange die Virenhaltbarkeit auf Kartons ist. Das ist schlimm. Jedenfalls sind meine Hände noch ganz, von der ganzen Wascherei, anders als bei der geliebten Frau. Jedenfalls** wollte ich gerade das Büro verlassen, da fiel mir ein, dass ich ja gestern gar nicht vom Nichts berichtet habe. Also, Büro verlassen bedeutet, das Macbook schließen. Wo wir ja im Bette hausen, essen, arbeiten und manchmal sogar auch schlafen, also einschlafen, Sie wissen schon, ist der Weg vom Büro ins Bett ja quasi nur ca. 5 Millimeter.

Eben hat mit jemand 1 SMS geschrieben (Dem seine Frau ich grüßen und Gesundheit wünschen möchte und was man so wünscht diese Tage, das wünsche ich dem uns dem seiner Frau). Das muss man sich mal vorstellen. Das ist ja wie damals™. Ich fühle mich ins Jahr 1998 versetzt, da ich mir mein erstes Handy kaufte. Das ist ja erst 22 Jahre her. Das ist ja schon 22 Jahre her. Und das erste iPhone. Das ist ja erst 13 Jahre her. Wie habe ich denn vorher nur gelebt? Ich denke ja, in diesen Tagen stellen sich die Weichen neu. Eventuell siegt das Digitale nun und tritt die Herrschaft der Andersdenkenden an und wir bleiben alle in der Bude und gehen nur raus, weil, wegen des Waldes und des Flures. Dafür kann ich mich begeistern. Wir müssen dringend lernen mit diesen Dingen umzugehen. Zum Beispiel muss ich lernen: Distanz zum Beruf. Nicht wie heute um 6 Uhr den Computer zu Erwerbszwecken öffnen und um ihn um 22:50 Uhr wieder zu schließen … doch halt Moment, bloggen … Das ist Wahnsinn. Das muss ich lernen. Wie ich ja ohnehin noch 165.554.443 Dinge lernen müsste.

Aber jetzt kann ich nicht mehr. Morgen kann ich vielleicht wieder. Aber am Samstag habe ich keine Zeit, denn das Tascam US-4×4 ist gekommen und jetzt fehlt mir nur noch der eine Schnuddel für das Headset von Kiki und dann und dann … ich kann Ihnen sagen. Ich kann es Ihnen sagen Es wird ganz wunderbarhaft. Und wenn dieser verdammte Durst noch leben würde … aber naja.

Gute Nacht!

26.02.2020 / 23:19 Uhr

8 Stunden Zoom

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Und es hat Zoom gemacht. Wir sind ja ein Unternehmen, dass 90% aller internen Meetings für Zeitverschwendung hält. Was bringt man da schon zu Tage? Aber jetzt in dieser Home Office-Zeit, da hört es einfach nicht auf. Ich bin weich. Mir ist, als wäre ich eine gnostische Gemme, die man zwölf Jahre im Arsch eines Riesentapirs gelagert hat und anschließend mit einem Stein an den Füßen über dem Mariannen & Michaelgraben abgeworfen hat, wo sie, also ich jetzt, weitere 34 Jahre am Grund des Meeres lag, eh sie, also ich jetzt, von korsischen Fischern, die sich aber mal so was von verfahren haben, aus dem Meer gefischt wurde, um hernach mit ihr, also mich jetzt, dem Schinderluder anheim fallen… kommen… lassen. Ach egal.

Also konnte ich heute nicht das Sonnenlicht (der Welt) erblicken und musste mir Vitamin D-Tabletten in Cola auflösen und unter die Haut spritzen. Und dann habe ich Videotext gelesen, weil, das mache ich ja schon immer. Und dort stand, dass die Bundesliga Ende April weiter gehen soll. Also die Menschen sind ja schon extreme Hohlroller, an sich. Jetzt mal von Ihnen abgesehen, aber schauen Sie sich doch mal um. Wie kommt Ihnen Ihr Lebensgefährte denn vor, wie er da versonnen popelnd auf der Couch sitzt und ihm ein Ei aus der Unterhose hängt. Ja, so einen haben Sie geheiratet. Es tut mir leid, dass ich das jetzt so sagen muss.

Jetzt habe ich aber gedacht, der Fußball ist schlau, schließlich macht mir ihn anzuschauen doch so viel Spaß. Aber ich habe mich wohl geirrt. Mir fallen lauter Dinge ein, da habe ich mich ebenso geirrt. So viel kann man (also ich jetzt) sagen, aber jetzt muss ich mal für Königsti…BATSCH!!!

24.03.2020 / 19:32 Uhr

Homo sapiens – Tag 007

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Erstmal Licht anmachen. Heute ist auch wieder so ein Tag vergangen, bei dem es an Ufftreesch nicht gemangelt hat. Und meine Mutter hat immer gesagt und sagt es noch: „Hauptsache, Du hast Aufträge!“. Und dabei ist es egal, ob man (also ich jetzt) sterbenskrank im Bette sich räkelt und nur mal ein tröstliches Wort hören möchte. Die Frage nach der Auftragslage ist die wichtigste Angelegenheit. Auch hat sie (meine Mutter) mir folgende Lebensphilosophie mit auf den Weg geben wollen, da war ich 11 Jahre alt: „Wenn Du mal einen Chef hast und der sagt was, was nicht richtig ist, dann schluck es runter und mach was er sagt!“. Und da dachte ich mir, dass darf ja wohl nicht wahr sein. Ist das das Leben, welches mir zuteil wird? Ist das die Arbeitswelt, die auf mich wartet, wenn die Schulzeit, die ich stets verfluchte und deren Ende ich jeden Tag herbeisehnte, zu Ende ist. Weil doch danach die Verheißung (Freiheit) auf mich wartete. Und dann soll ich „runterschlucken“?! Nein, es darf nicht sein, was nicht sein darf. Und so entschloss ich mich für eine lange Zeit nach der Schule „erstmal abzuwarten“. Also so was die Entscheidung betrifft, womit man sich ernsthaft mal irgendwann und dann für die Ewigkeit beschäftigt. Und jetzt mache ich das hier, also Grafikdesigner in der Werbung.

HAHAHAAHAHA! LOL!

Nicht schlecht. Geworben wird immer. Und das sage ich, während die Frau mit einem eigenartigen Gerät die Heizungsrippen vom Staub befreit. Das Home Office macht uns zu Monstern! Und deshalb waren wir gestern hinterm Haus und haben 7°C kühle Luft geatmet und sind in der Sonne gelegen. Hier einige Impressionen davon.

Diesem Geselle habe ich zum Zwecke einer Instagram-Story ein Corona-Virus auf den Bauch gemalt.
Der Blick nach Mordor (Mainz).
Es ist sehr schön, mittelschweres Baugerät hinter dem Hause stehen zu haben.
Und Blumen, neben mittelschwerem Baugerät, eine Wonne zum Anschauen.
Lieblingsort mit original Molwanischen Puderzucker-Bäumen.
Wenn ich hier bin, rede ich mit den Bäumen oder ich ruf ihnen was zu. Sie sagen dann zwar (erstmal) nichts, ich rufe ihnen aber zu: „Ich weiß, was sie sagen wollen!“. Und zwar so wie Thomas Sullivan Magnum IV, nicht wie Loriot, es sagen würde.

Und das war gestern. Heute habe ich das Tageslicht mal kurz heute morgen erblickt. Das war wunderschön, und draußen sind keine Menschen zu sehen, jedenfalls fast. Und nachdem die Regierung (aus Kostengründen) das Chemtrail-Programm eingestellt hat (hab ich in der Zeitung gelesen), ist der Himmel so schön blau und schlierenfrei. Das mit dem Virus, das hat die Regierung schon geschickt eingefädelt. An der Stelle möchte ich nochmal ganz herzlich und völlig ironiefrei sagen: Danke (Frau) Merkel!

23.03.2020 / 19:08 Uhr

Hominger Bandinger – Tag 006

Schreibe einen Kommentar
Allgemein
Alternetive: Hinterm Haus rumlungern.

Skype und Zoom und dergleichen, das ist die Zukunft. Und eines Tages können die wieder in ihre Bars und wir wohnen dann im Wald und reden mit den Füchsen. Herrjeh, der Fuchsbandwurm!!! Ja, also. Mir wäre das recht. Vielleicht bekommt man auch beruflich mehr geschaffen, wenn man mal konzentriert vor sich hinarbeitet. Das habe ich ja verlernt, in den letzten Jahren. Wir arbeiten auf dem Ponyhof (die Agentur wohnt in einer alten Burg und dort ist auch eine Reitschule untergebracht) im alten Rittersaal und da sind wir zusammen in eben diesem Rittersaal und ich mit meiner Hochsensibilitätskacke am Hals. Und das ist verbrieft. Das habe ich nicht im Rahmen von ein paar Online-Tests festgestellt. Da waren Profis (m/w/trans) am Werk. Und das ist nicht einfach, wenn man alles, alles, alles mitkriegt, was so im Großraumbüro passiert. Und dann auch noch Tinnitus und die Mouches volantes und die Nervenbrennereien. Manchmal muss ich ja selbst lachen, was ich für ein Wichskrüppel ich bin. Und ich kann ja auch noch nicht mal weglaufen. Laufen … HAAHAHAHHAAAHAH!!! Naja. So und deshalb ist das hier auch nicht mehr Aufwand. Man muss alles so nehmen wie’s kommt, das ist meine absolute, von den Umständen in mich reingehämmerte Maxime. Und so wird’s dann auch gemacht. Wenn also unsere Agentur Schaden nimmt, an diesen Umständen, dann werde ich diese Fackel nehmen und irgendwie geht’s dann weiter. Ja, manchmal wache ich um 2:15 Uhr in der Nacht auf und mache mir Sorgen. Aber das schaffe ich demnächst ab. Das muss aufhören. Lang lebe das Zuversichts-Ich.

Und so ist es. Ich weiß gar nicht, was ich ohne diese leidige Ironie machen würde, die mich ja auch vergiftet hat. Die Ironie hat mich fest im Griff. Nur die Frau weiß mehr von mir. Und dieser Plüschhund da drüben. Der weiß auch so einiges. Mit dem lag ich schon in dieser Wohnung in Berlin, die 100 Mark Miete kostete, die aber dafür komplett verschimmelt war, was man aber nicht sehen konnte, weil das in Ecken und hinter den Dingen stattfand, das mit dem Schimmel. Nur die Sporen flogen herum und entzündeten sich in meinen Ohren, was Schmerzen hervorrief, die mir den Verstand geraubt haben. Da war der Plüschhund auch da und hat sich das angeschaut. Ironie kam mir da nicht in den Sinn und das hat der Plüschhund auch gemerkt und er sagte: “ Jå jåå, da sitzte nun da und willst dein Kopp gegen die Wand hauen. Aber, hier, mal’n Tipp vom Profi: Geh doch mal zum Halsnasenohrenarzt.“ „Meinst Du?!“ fragte ich ihn ungläubig. „Wenn ich es Dir sage!“ sagte der Plüschhund und ich ging zum Halsnasenohrenarzt in der Böckhstraße. Der Halsnasenohrenarzt sagte: „Fffffffffssz!!!“ und verordnete mir vier Spritzen in den Hintern am Tag für sechs Wochen. „Fffffffffssz!!!“ sagte ich und ließ mir die erste Spritze in den Arsch rammen, also nicht direkt in den Arsch, eher so knapp daneben. Die Spritze war da. 1 Meter lang und das mir, mit meiner Trypanophobie, die ja damals noch Aichmophobie hieß. Anschließend holte ich mir einen Döner bei dem Dönerladen in der Boppstraße. Da mochten sie keine Almans, aber so weit kommt’s noch. Ich bin für freies Bürgertum im Rahmen der Gesetzeslage. Und ich war auch stets ein freundliche Kunde. Irgendwann haben die da sogar gelächelt. Naja. Viermal am Tag Döner, das war die Grundlage dieses wundervollen Körpers, der mir gehört. Der Plüschhund hat stets gewarnt. Aber das wollte nicht hören. Hätt ich mal.

22.03.2020 / 0:45 Uhr

Home Dingsbumms – Tag 005

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Mir fällt gerade auf, dass das hier ja gar nicht Home Office ist. Das ist ja einfach Home. Jetzt ist nämlich auch Home. Tag 005 seit der offiziellen Beschlüsslichkeit, dass wir im Büro nicht mehr physisch anwesend sind. Und also nun zu Hause sitzen und ich also dachte, das könnte man ja mal dokumentieren. Das Blog dümpelt ja ohnehin seit Jahren so vor sich hin. Nur zu Fußballgroßereignissen kommt der Bär mal aus seiner Höhle. Aber jetzt muss ich die Langeweile aka das Leben dokumentieren, dachte ich. Was gibt es spannenderes, als langweilige Geschichten, von jemandem, der wie John Lennon und Yoko Ono in seinem Bett wohnt. Ja, also. Guten Tag. Wir wohnen ja quasi ohnehin in unserem überdimensionalen Bett und das ist jetzt auch so. Zwischendurch gehen wir raus und gehen* durch den Park oder blinzeln in die Sonne. Die Wetter-App sagt, dass es die Tage wieder kälter wird, aber auch sonnig, Und Montag in einer Woche wird’s wieder 17°C haben. Frühling wäre ziemlich gut. 23 Grad. Das reicht eh. Mehr braucht man ja nicht.

21.03.2020 / 13:37 Uhr

Aus dem Wäldchen hinter dem Haus.

Und jetzt ist ja gleich Bundesliga. Ach es ist ja schon 16 Uhr. Ach es ist ja Coronadingsbumms. Auf Sky, in der Sendung Sky Sport News HD (das HD ist ihnen sehr, sehr wichtig!) reden sie ja ohnehin immer eher gelangweilt, so, als hätten sie alles schon 80 Mal gesagt, und das stimmt ja auch. Und nun müssen sie alle 15 Minuten von Nichts berichten. Dabei sprechen sie so, als würden sie die ganze Zeit ausatmen beim sprechen. Das machst Spaß™ beim Zuhören. Allerdings finde ich diese ganzen Theater und Orchester, die jetzt ihre Sachen online aufführen eine gute Idee. Klar ist es nicht richtig live, aber es ist doch eine Art wie man mit der Gesamtsituation umgehen kann. Auch gut die Idee, seine 2,50 Euro, bzw. in Wiesbaden 5,50 Uhr für den Espresso, den man in der Bar trinken wollte, denen einfach, auf dem Weg zum Einkaufen oder ins Büro, in den Briefkasten zu werfen. Oder zu überweisen. Und die Konzertkarten nicht zurückgeben und so. Das kann man ja tun. Oder bei wekickcorona.com spenden. Wir supporten auch noch mehr unsere lokalen Läden und nach Rücksprache mit Sylvia, der Putzfrau haben wir ausgemacht, dass wir sie eben jetzt nicht abbestellen. Das ist ja ihr Job. Man kann sie übrigens Putzfrau nennen, aber mit Respekt behandeln. Das mit dem Respekt ist wichtiger als das naming. „Pedal the World“ schaue ich auf Netflix. Da fährt ein gewisser Felix Starck mit dem Fahrrad 18.000 Kilometer durch die Welt. Die Frau backt jetzt Bananenbrot. Dabei ist ihr ganz wichtig, dass ich nicht Bananenkuchen sage, denn es ist ja AUF GAR KEI NEN FALL ein Bananenkuchen. Dann weiß die Frau gar nicht, was ich meine. Dass es AUF GAR KEI NEN FALL ein Bananenkuchen ist, sagt die Frau aber gar nicht in VERSALIEN. Das mache ich hier nur um die Dramatik zu erhöhen. So dass der Eindruck entsteht, hier sei was los. Aber eigentlich sind wir völlig down gemodet (sagt man das so?). Das werden wir schon schaffen, sagen wir uns und manchmal, gegen Abend, wenn wir die 3.000ste Information über den Stand und die Dauer der Coronasituation gelesen, gehört oder gesehen haben, wird uns ein bisschen mulmig. Es ist ja tatsächlich so, dass das mit den Lebensmitteln in Supermärkten kompliziert ist. Und Lebensmittel sind ja nun, neben ärztlicher Versorgung, das einzige was man wirklich von außen braucht. Ja, Internet natürlich. Oh jeh. Das hätte ich beinahe vergessen. Aber das scheint ja bisher zu gehen die Idee, dass Netflix und Youtube ihre Sachen nicht mehr in 4K senden, halte ich für eine gute Idee. Aber bei Lebensmittel merkt man schon, dass was nicht stimmt. Aber wenn man sich aus Baumrinde ein leckeres Süppchen kochen könnte, dann würde es gehen. Außerdem, ich weiß, ich weiß, kann ich ja lange Jahre ohne Essen überleben. Aber was ist mit der Frau? Hm?!

Blühende Landschaften. Auch hinterm Haus.

Jetzt hören wir Drosten. Wenn man in einigen Jahren bei Aushebungen, z.B. für die Errichtung einer Moschee, diesen Blog findet, wird man sich fragen: Wer ist Drosten? Das ist der Virologe der Charité, der beim NDR-Radio in einem Podcast seinen Wissenstand und die Gesamtsituation erklärt. Das ist an sich ganz gut, und wir haben beschlossen, dass wir unser Paniklevel an ihm ausrichten, aber man kann das auch nicht immer ertragen, das mit dem Paniklevel. Man müsste ja eigentlich irgendwie so einen ganz normalen Modus einnehmen. Aber was ist ein normaler Modus. Wahrscheinlich das was wir auch sonst machen, nur ohne Stricktreffen und unproblematische Lebensmittelkäufe und halt Home Office. Aber sonst. In die Diskothek zieht’s uns jedenfalls nicht. Und in den Swingerclub auch nicht so.

21.03.2020 / 17:43 Uhr

Home Office – Tag 004

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Wie bitte?! Erst Tag 004? Naja. Und heute morgen haben die das Layout vom WordPress-Backend hier einfach umgedingst und nu kuckste dumm aus der Wäsche. Aber nun gut. Ich lerne ja gerne. Da bleibt das Gehirn am gebraucht werden. Nun aber, dass die Situation Lebensmittel zu koofen, schon so früh am Anfang der Situation seltsame Blüten treibt, finde ich etwas* bedenklich. Bei unserem Bestell-Rewe sind jedenfalls keine Slots mehr frei, vorbestellte Sachen, die wir per App bestellen, abzuholen. Da sind die schon komplett überlastet und ausgebucht. Um meine Zufußhaftigkeit ist es ja eher suboptimal bestellt und so würde ich gerne das Internet und die Kohlenstoffwelt miteinander sinnvoll verknüpfen. Aber, dass die Leute in vielen Dingen so undiszipliniert und kopflos sind, das macht mir schon zu schaffen. Ich habe mir gestern mal myTime angeschaut. Da sind auch Lieferengpässe zu vermelden. Ich habe nicht verstanden, was man da jetzt kaufen kann und wie und wann das geliefert wird. Und ich frage mich natürlich auch, ob es jetzt gut oder eher nicht so gut ist, wenn man sich jetzt alles liefern lässt. Ich musste mein Konsumleben ja ohnehin schon auch vorher weitestgehend per Lieferantensystem organisieren, da ich ja nicht so ohne weiteres durch Shopping-Malls oder überhaupt durch die Gegend bummeln kann. Geht halt nicht. Außerdem finde ich den Service und die Laune der Mitarbeiter im stationären Einzelhandel oft frappierend kotzflashhaft. Naja. Wie macht es richtiger? Ich weiß es nicht. Woher soll man auch alles immer wissen. Jetzt gehe ich mal in Bad und dann nehme ich die Arbeit auf. Noch merken wir fast nix, bezüglich der Auftragslage, aber wer weiß was noch kommt. Unsere Kunden sagen, es muss ja weiter gehen, man kann ja jetzt nicht alle Aktivitäten einstellen. Wo und wie in so einer Zeit geworben wird, das müssen wir nun ermitteln. Aber dazu sind wir ja da. Da kann man uns ja fragen.

20.03.2020 / 7:24 Uhr

Kann es eigentlich sein, dass man im Home Office viel mehr arbeitet, als sonst.
Das darf ja wohl nicht wahr sein. Was mutet der Virus und eigentlich noch alles zu? Fjedenfall habe ich heute noch keinen Fuß vor die Tür gesetzt, obwohl wunderbares Wetter vorherrscht. Und dazu laufen hier durchgehend alle möglichen Sendungen im Fernsehen, nur halt mit Corona. Und bei den Podcasts ist es das gleiche. Der Podcast „Fest & Flauschig“ läuft sogar jeden Tag, wegen der Situation. Und dann scheint da draußen die Sonne und die Arbeitssituation ist ja gar nicht so schlecht. Ich bin ja gerne hier zuhause. Und die Frau läuft hier in Schlumpihosen rum, während ich oben herum im Hemd da sitze und unten baumelt die Boxershort. So mache ich Zoom-Konferenzen mit Kunden. Das ist nicht das schlechteste. Unser Beruf ist ja auch gut von Zuhause zu erledigen und wenn man das jetzt mal geübt hat, können wir ja schon mal in die Provence ziehen und genau so weiterarbeiten. Es ist also irgendwie auch ganz gut, dieses Runterkommen. Aber dann fällt mir wieder ein, ach, das ist ja jetzt alles gruselig. Zum Beispiel sitzt bei Lanz ab und zu die Virologin Prof. Melanie Brinkmann. Da weiß ich gar nicht, was ich von der halten soll. Vielleicht sind manche Leute gerne im Fernsehen und fühlen sich dabei wohl, wie sie entsetzt angestarrt werden, wie sie da im Minikleidchen sitzen und Dinge sagen wie, dass das da draußen Krieg sein wird. Muss man das so sagen? Das ist ja so ein Brüllen in den Blecheimer der eigenen Blase. Die Typen, die da draußen Coronapartys feiern hören da eh nicht hin. Die Leute werden vielleicht aber vielleicht ohnehin durchdrehen. Vielleicht ist das ja denn doch so, dass die Welt untergeht. Vielleicht explodiert 2021 aber auch der DAX und alle feiern sich selbst und wie sie den Virus besiegt haben. Ich muss mal kurz die Augen zu machen.

20.03.2020 / 16:40 Uhr

Home Office – Tag 003

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Ja, Liebe Leute, es ist ja erst Tag 003. Allerdings bin ich noch lange nicht weich gekocht. Nur, das System bei Rewe-Online Dinge vorbestellen und im Markt abholen, dass wir seit Monaten nutzen, bricht wohl gerade zusammen. So hätte man minimalen Kontakt mit Menschen, statt im Laden rumzubummeln. Und als wir gestern den Ausweich-Rewe in Oestrich-Winkel angefahren, sind wir an fröhlich plaudernden Passanten und Jugendgruppen vorbeigefahren. Es geht wohl nur über Erlasse und Verbote. Die Leute sind dumm. Schade. Aber ich habe es ja geahnt.

Jedenfalls hoffe ich mal, dass das Internet durchhält. Das ist ja alles, was wir jetzt haben. Und wir haben Angelika Merkle. Wie schön sie zu uns gesprochen hat, gestern Abend. Eventuell erreicht das aber auch nur Leute, die ohnehin mal die Nachrichten der Öffentlich-Rechtlichen anschalten und sich irgendwie sinnvoll zu informieren, statt das ihrer Twitterblase zu überlassen. Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass das hier irgendjemand liest (der/die nicht ohnehin im Rahmen einer Vernunftsstrategie agiert).

19.02.2020 / 10:04 Uhr

Und, dass ich mal sagen würde, dass Markus Söder und Jens Spahn aktuell einen guten Job machen, dass wäre vor Wochen noch undenkbar gewesen. Gut, leider haben diese Herren unser Gesundheitssystem kaputt gespart, so dass wir nun zum Teil von einzelnen, teilweise in Indien gelegenen Unternehmen abhängig sind, wenn es um die Deckung des Bedarfs an Medikamenten und dergleichen geht. Heija. Aber ich weiß ja, wie immer, nix. Ich hab mal auf Comedy Planet „Seinfeld“ umgeschaltet.

19.02.2020 / 10:43 Uhr

Völlig irre. Wir sitzen beim Tierarzt und ich versuche mal via iOSX/Safari den aktuellen Sachverhalt hier reinzuschreiben. Irre. Das klappt bestimmt nie. Naja. Hier ist jedenfalls alles anders. So mit Wartezimmer draußen social distancing. Ob das alles so aufregend ist. Außerdem sind wir ja schon beim Abhol-Rewe in Oestrich-Winkel. Naja. Der Rheingau ist tröstlich.

19.02.2020 / 18:56 Uhr

Tag 003 geht zu Ende. Ich denke in Monaten. Ich denke, dass wir transformieren. Ich denke, dass wir am Ende etwas ganz anderes sind. Ich weiß nicht, ob wir uns nachher noch gegenseitig von unseren Balkonen hinunter besingen und beklatschen, aber wir werden andere sein. Das kann auch eine Hoffnung sein, dass wir die Autos öfter stehen lassen können, dass wir Home Offices besser verstehen und nutzen können. Dass die Leute mit Ihren Kindern lernen zu leben. Na, darüber weiß ich nicht viel. Die Leute machen Stundenpläne und geben ihren Kindern Struktur im Tag. Man muss das da draußen wieder als was ganz Wundervolles entdecken. Der blaue Himmel, der Sonnenaufgang, die Vögel und, dass sie nicht schreien, sondern singen. Das Rascheln der Blätter in den Kronen der Bäume, Leute die schmatzen. Naja, die nicht. Ronja von Rönne fuchtelt rum und erzählt Dinge, die klingen wie ausgedacht. Wie sie kurzatmig Erlebnisse aneinander kleistert, wie früher, wenn ich den Eltern irgendeine Lügengeschichte erzählt habe. Wie ich dann selbst gemerkt habe, dass diese hastige, zapplige Storyline schon alle Lüge erzählt. So klingt Ronja von Rönne. Aber vielleicht täusche ich mich. Und welcher 3D-Drucker hat Laura Karasek geschaffen? Puppenhaft, aber wie eine ruppige Puppe mit Augen aus Stein. Ich beschließe mich hypnotisieren lassen. Vielleicht hilft das ja. Was ich wohl sage, wenn der Hypnotiseur oder die Hypnotiseurin mich fragt, was für ein Tier ich gerne wäre? Vielleicht wäre das ja gar kein Bär? Vielleicht wäre ich ja gerne eine Giraffe oder eine Äskulapnatter. Igitt, nicht auszudenken. Eine Katze wäre ich ganz sicher nicht gerne. Ich muss das jetzt mal sagen, ich finde Katzen entsetzlich uninspirierend. Ich meine, ich würde einer Katze in Not ein zuhause geben, wenn die Katze das will, sie könnte hier als Selbstversorgerin leben und aber wenn sie mir tote Mäuse vors Bett legt, wird die Katzenklappe zugenagelt. Und zwar von innen und die Katze ist außen. Im Schnee. Wir müssten Regeln schaffen, meine Regeln. Aber sonst … die Katze als Tamagotchi. Mehr wäre das nicht. Aber ein Esel wäre ich gerne. Oh ja. Das könnte ich mir auch gut vorstellen. Und lassen Sie mich mit  Nilpferden und Hängebauchschweinen in Ruhe. Ich weiß schon warum Sie das denken. Sie Arsch!

19.03.2020 / 23:01 Uhr

Home Office – Tag 002

Schreibe einen Kommentar
Allgemein

Ja gut, es ist nun also alles anders. Und genau in dieser Zeit, in der eben kein Fußball stattfindet, schreibe ich mal hier rein, was so ist. Man sollte ja keine sozialen Kontakte in der Kohlenstoffwelt haben und ich nehme das auch sehr ernst. Mme. Kiki auch. Stijlroyal ist im Home Office. Nur unsere Finanzbeauftragte leert zwischendurch den Briefkasten und der Filmbeauftragte sitzt zwischendurch in unregelmäßigen Abständen alleine im Büro. Wir haben die Witze weitestgehend eingestellt. Gestern hatten wir 7 Stunden Zoom-Meeting. Es ist alles so bizarr. Und gleichsam reißt mein Zuversichts-Ich die Fahne hoch und sagt: Vorwärts! Es muss weiter gehen. Wir müssen so lange das Richtige machen, unter Einbehaltung der aktuellen Regelungen, wie es nur geht. Apocalypse now, aber mit Zuversicht.

Nun, also. Also hören wir hier Drosten, den Virologen aus Berlin im Podcast und versuchen weitestgehend die verrückten Nachrichten zur Situation einzuordnen. Gar nicht so einfach. Gar nicht so einfach. Und aber, denken wir in der Firma und auch privat, dass wir unseren Job weitermachen, denn man kann ja nicht so tun, als grassiere da draußen die Pest und es lägen die Leichen am Wegesrand und baumeln die Leute an den Bäumen. Geworben wird immer. Von den sozialen Medien halte ich mich indes weitestgehend fern. Manchmal Instagram, aber da heile Welt. Ist auch nicht nötig, wenn ich lauter Essen oder düstere Gedanken der Welt mitteile. Warum auch? Das hier ist ein Kanal, weil es raus muss und weil es die Frau alles schon 37x gehört hat. Aber in 280 Zeichen formally 140 Zeichen habe ich nichts zu sagen und auch keiner Community möchte ich angehören, der ich meinen Scheiß ungefiltert verkünden möchte. Mal sehen, wie das hier ist. Mal sehen, ob das Sinn macht und ob ich was zu erzählen habe. Und ob das jemanden interessiert und ob man sich hier austauscht oder wie seit 2002 auch hier kein Dialog stattfindet. 18 Jahre Blogroyal. Ach Du lieber Himmel. Mir erscheint vielen sinnlos und gleichzeitig total plausibel. Da werde ich noch mit mir ringen müssen. Und Sie können Zeuge sein. Wenn Sie wollen.

18.02.2020 / 9:24 Uhr

Äpfel essen, womöglich hilft es. Und Vitamin D. Der einzige Hamsterkaufreflex, dem ich bisher nachgegeben habe, hatte zur Folge, dass ich 4 Packungen Vitamin D bei Doc Morris bestellt habe. Und selbst bezahlt habe und dies ist keine Werbung für Doc Morris. Irgendwo habe ich gelesen, dass Vitamin D-Mangel das Immunsystem schwächen würde. Irre, so bin ich geworden. Das hat der oder das Virus (m/w/trans/div/*) aus mir gemacht. Aber Vitamin ist ja immer gut. Und es ist ja haltbar bis 2022 und ich muss ja noch der Frau diese Medikamentation, eventuell geboren aus einem Wahn, verabreichen. Ansonsten geht’s noch. Ich bin ganz normal. Ganz normal.

HAHAAHAHAHAAHAHAHAAHAA!!!!

Aber wir müssen umdenken. Das hier wird noch Monate lang so sein. Da muss man alles neu denken. Was auch eine Chance sein kann. Dieses Das-kann-auch-eine-Chance-sein-Gelaber kann schnell dümmlich, zynisch und esoterisch rüberkommen, daher möchte ich mich damit zurückhalten, aber es ist in mir drin. Meiner Frau werde ich allerdings meine Das-kann-auch-eine-Chance-sein-Pläne verraten (OB SIE WILL ODER NICHT) und wer die wissen will, dem schicke ich eine Powerpoint-Präsentation dazu. Bitte mailen Sie mir. Aber ich weiß nix. Das muss man dazu wissen. Ich weiß gar nix. Trotzdem kann ich Tipps geben. Bizarr? Ist es ja auch, aber es stimmt. Ich weiß nix und gebe Tipps. Also wie 87% der Gesellschaft.  Jetzt aber muss ich kurz innehalten, denn bei Christian Drosten geht es um Rhesusauffen. Rhesusaffen sind offenbar immun gegen das Virus, wenn sie mal infiziert wurden. Es gibt also Hoffnung, dass wir 2022 das Home Office verlassen können und dann läuft ja auch die Haltbarkeit des Vitamin Ds ab.

18.02.2020 / 13:02 Uhr

Bleiben Sie gesund!