Puuuuh, der Bär – Tag 35

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Ja, also was soll ich denn jetzt schreiben? Aufstehen, duschen, Tee kochen, Pfauenhäuschen, Macbook auf, Mails lesen, Mails beantworten, arbeiten, arbeiten, Zoom-Meeting, Zoom-Meeting, Skype-Konferenz, Zoom-Meeting, Mails schreiben, arbeiten, arbeiten, arbeiten, telefonieren, arbeiten, telefonieren, Mails schreiben, Frau drücken, Mails lesen, sich ärgern, Skype-Konferenz, arbeiten, einschlafen, aufwachen, das hier schreiben, Nase schnäuzen, Spülmaschine ausräumen, nochmal Nase schnäuzen, im Bett sitzen und nicht schlafen können, schlafen. Was für ein Leben. Aber was beschwer ich mich. Ich beschwer mich doch gar nicht. Doch Du beschwerst Dich. Hä, wo denn? Na, hier. So unterschwellig. Man, geh ich mir auf den Sack. Halt die Fresse. Halt Du die Fresse. Nee, Du. Du zuerst. Du zuerst bäbäbäbä.

Aber mal was ganz anderes: Jeden Tag zu bloggen, ist auch nicht so das Wahre. Besonders wenn man nicht Charles Bukowski oder Jean Genet heißt. Die konnten das. Die haben sich einfach jeden Tag was aus den Fingern gesaugtt. Teilweise haben die auch was erlebt. Aber die sind ja auch dauernd restbesoffen und vollgekotzt neben irgendwelchen Mülltonnen aufgewacht. Wenn man keinen Alkohol mehr zu sich nimmt, also gar keinen, noch nicht mal manchmal, dann wird’s eng mit den lustigen Saufabenteuern. Ich wache zum Beispiel nur noch sehr selten vollgekotzt neben Mülltonnen auf. Aber von was will man dann erzählen? Dass die Frau ganz supi ist oder das neuen Scooter-Album schon wieder alle Erwartungen übertroffen hat? Dass das Auto schnurrt wie ein Weidenkätzchen und die veganen Cevapici haben es wieder rausgerissen am Abend. Wer hat eigentlich diese Funktionsleiste über der Macbook-Tastatur erfunden, die ständig Siri einschaltet oder das Display dunkel schaltet, so dadd mal nichöts mwhr shenaln kam,.

Ich könnte mal ein Bild hier reinstellen. Wie wäre denn das? Warten Sie, das mache ich grad …

Was hat man denn sonst vom Le…BATSCH!!!

Ich muss die Spülmaschine ausräumen. Aber:

Ich liebe Sie.

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